Schönheitsoperationen Vorgehen

Vorgehen

Bevor sich jemand einer ästhetischen Operation unterzieht, ist es nötig dass man sich gut  darüber informiert. Am besten ist es immer, wenn man sich bei jemandem in der Familie, Freundeskreis oder Bekanntschaft erkundigen kann, der sich schon eines solchen Eingriffs unterzogen hat. Heute ist es jedoch auch kein Problem mehr Informationen auf den Webseiten plastischer Chirurgen im Internet zu finden um sich über dieses Thema gut zu informieren. Bei der Arztwahl sind ebenfalls die Empfehlung von Bekannten oder Freunden sehr ratsam.

Der nächste Schritt ist mit dem ausgewählten Arzt einen Konsultationstermin zu vereinbaren. Das Wesentliche bei der Konsultation ist, dass der Patient über die Erfolgsaussichten und alle möglichen Komplikationen des geplanten Eingriffs informiert wird.

Folgende Fragen sollten bei der Konsultation unbedingt geklärt werden:

Ist der Arzt ausgebildeter plastischer Chirurg?
Hat er die nötige praktische Erfahrung für den gewünschten Eingriff?
Hat er eine ärztliche Haftpflichtversicherung?

Konsultation

Eine Konsultation läuft normalerweise folgendermassen ab:
Der Patient äussert seine Wünsche und informiert den Arzt über eventuelle Krankheiten und Allergien. Der Arzt untersucht den Patienten, informiert ihn ausführlich über Operationsarten, den Ablauf der Operation und über alle möglichen Komplikationen.

Beim ersten Gespräch setzt sich der Arzt über die Erwartungen des Patienten ins Bild. Sollten dessen Vorstellungen unverhältnismässig und überzogen sein, erläutert der Arzt dem Patienten  die realistischen Perspektiven. Dies ist sehr wichtig, damit es nach der Operation nicht dazu führen kann, dass der Patient trotz korrekter Behandlung und erfolgreicher Operation  dennoch unzufrieden ist und dass das Arzt -Patienten Vertrauensverhältnis gestört wird.

Dr. Albert Urszán hat einmal von einem italienischen Chirurgiekollegen den folgenden Satz gehört, mit dem er absolut übereinstimmt: Alles was die Ärzte vor der Operation sagen ist Auskunft, alles was sie nachher sagen ist Rechtfertigungsversuch. Rechtfertigungsversuche können zum Vertrauensverlust führen, der ein schweres Problem im Arzt-Patienten Verhältnis darstellt. Um dies zu vermeiden ist eine gründliche Beratung und persönliche Ansprache mit jedem Patienten sehr wichtig.

Bei gewöhnlichen plastischen Operationen kann es bei ca. 2-3% der Fälle zu Komplikationen führen. Das Problem mit den angegebenen Prozenten ist nur, dass es dann dort wo Komplikationen auftreten, für den jeweiligen Patienten gefühlte 100% sind.

Eine Statistik zeigt, dass 96% der Patienten zufrieden sind, 97% sich jederzeit weiterer Operationen unterziehen würden, aber nur 2-3% eine Operation bereuen.
Die Eingriffe aufgrund ästhetischer Probleme sind immer  als Luxusoperationen zu betrachten. Nicht wegen des Preises, sondern weil sich meist gesunde Menschen lediglich aus kosmetischen Gründen operieren lassen. Daher sind die oben genannten Punkte noch viel wichtiger als bei krankheitsbedingten Eingriffen.

Vielmals ist es so, dass Angehörige, Freunde und Bekannte den Patienten von der Operation abbringen wollen, weil sie nicht nachempfinden können, warum so ein Eingriff gemacht wird. Jedoch sehen die oft nicht unter welcher Belastung diese Person leidet und was das mit seinen Augen gesehen ,,anders sein’’ für ihn darstellt. Dabei sollte man bedenken, dass der Leidensdruck (Fachausdruck: nicht zufrieden mit der Körperkontur) oft schon sehr gross sein kann, wenn sich diese Person eine Veränderung wünscht und sich einer Operation unterzieht.

Das Ganze wird sehr unterschiedlich betrachtet. Zum Beispiel eine Frau ist mit der Grösse ihrer Brust ganz zufrieden, eine andere mit einer gleichgrossen Brust möchte sie jedoch unbedingt vergrössern lassen, weil sie sich mit diesen Brüsten nicht wohl fühlt. Folgender Vergleich kann vielleicht ein wenig helfen Patienten zu verstehen, welche sich einer Schönheitsoperation unterziehen möchten.

Wir alle waren schon in einer ähnlichen Situation, wenn wir uns für einen Abendempfang oder eine Feier vorbereitet haben und wir unbedingt das passende Kleid oder den passenden Anzug tragen wollten. Dort haben uns dann alle für das Kleid oder den Anzug gelobt, nur wir haben uns darin nicht wohl gefühlt. Ein ähnliches Gefühl ist es mit der eigenen Körperkontur nicht zufrieden zu sein, nur hat man dieses Gefühl eben nicht für wenige Stunden, sondern über Jahre.

Jedoch ist die Schönheitschirurgie nicht immer die richtige Lösung, wenn sich jemand nicht mehr wohl fühlt mit sich selbst. Daher ist es sehr wichtig in den ersten Gesprächen und Beratungen vor einer allfälligen Operation abzuklären ob die Beschwerden des Patienten wirklich einem ästhetischen Problem zugrunde liegen oder ob es sich um ein psychisches Problem beim Patienten handelt. Sollte es sich um ein psychisches Problem handeln, ist eine ästhetische Operation nicht die richte Lösung. Es ist interessant, dass solche Probleme oft bei Patienten vorkommen die eine Nasenoperation wollen.

Sollte sich dann der Patient nach all den Abklärungen und Beratungen entscheiden den ästhetischen Eingriff zu machen, kann der Zeitpunkt für die obligatorischen Untersuchungen für die Operation sowie für die Anästhesie festgelegt werden.

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